Viszerale und periphere Embolie

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Die Patientin kam mit akuter Abdomen-Symptomatik. In der initialen CT Nachweis des frischen Embolus in der A. mesenterica superior.

Am Abgang noch kräftig kontrastierte  A. mesenterica superior, aber mitabgebildet ein bereits demarkierter Milzinfarkt (Bild a)

a) Hier zeigt sich bereits ein demarkierter Milzinfarkt dorsomedialembolus1

b) die Niere links weist ein fleckiges KM-Enhancement auf

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c) Noch sehr kräftig kontrastierte A.mesenterica superior

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d) Vorher kräftiger Kontrast der A. mesenterica superior, jetzt “dunkles” Gefäß:

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In Notfallindikation viszeralchirugische Operation mit Embolektomie der A. mesenterica superior, nach der Narkose fiel ein kaltes Bein links auf !

Die Frage nach der adäquaten Bildgebung stand im Raum, konventionelle Angiographie oder CT Angiographie bei V.a. frischen peripheren Embolus. Wir entschieden uns für die CT-Angiographie aufgrund der Kombination von ITS-pflichtiger Patientin (Raumverhältniss in der Angiographie) und ausgeprägter Adipositas.

Nachfolgend die CT-Angiographiebilder zeigen zunächst einen filiformen Embolus in der proximalen A. femoralis superficialis e) und den Verschluss der A. profunda femoris links (im OP gesehen), der sichtbare Gefäßast ist lediglich eine Kollaterale ! Rechte A.poplitea lediglich artefaktbedingt ausgespart.

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f) Distal deutlicher Nachweis des frischen Embolus der A. poplitea links im P2 Segment mit nachfolgend nur flauer Unterschenkel-Gefäß-Kontrastierung

 

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g)

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h) Gleichzeitig erlaubte die CT-Angiographie die Erfolgskontrolle der Embolektomie der A.mesenterica superior und die Teil-Infarkte von Milz und Niere links demarkierten sich deutlicher:

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